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Driving Innovation Podcast: Folge 13

Die Zukunft der Nutzfahrzeuge ist softwaregesteuert

Das Whitepaper von Sonatus mit dem Titel „Die Zukunft der Nutzfahrzeuge ist softwaredefiniert“ beleuchtet die Chancen und Herausforderungen für Nutzfahrzeughersteller vor dem Hintergrund des starken Wachstums im Bereich Transport und Mobilitätsdienstleistungen. Dieser Podcast fasst das Whitepaper zusammen und geht dabei auch auf die wichtigsten Faktoren ein, die Fahrzeughersteller berücksichtigen müssen, um erfolgreich zu sein.

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Transkript der Folge | Die Zukunft der Nutzfahrzeuge ist softwaredefiniert

00:00 Überblick

SANJAY: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von „ Driving Innovation “, dem Podcast, der sich mit Technologien und Lösungen befasst, die den Übergang zu softwaredefinierten Fahrzeugen ermöglichen. Mein Name ist Sanjay Khatri, Leiter des Produktmarketings hier bei Sonatus.

SANJAY: Die Entwicklung hin zu einer softwaredefinierten Zukunft betrifft nicht nur Personenkraftwagen. Auch die Nutzfahrzeugbranche wird enorm von diesem Wandel profitieren, wie wir in unserem aktuellen Whitepaper erläutert haben, das Sie unter sonatus.com herunterladen können. Lassen Sie mich Ihnen nun die wichtigsten Punkte dieses Papiers vorstellen.

00:41 Die Kulisse

SANJAY: Lassen Sie uns zu Beginn einmal darüber sprechen, wo wir heute stehen. Der Markt für Nutzfahrzeuge befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Neue Vorschriften treiben die Elektrifizierung voran, und das rasante Wachstum des E-Commerce, von On-Demand-Diensten sowie einer ganzen Reihe neuer Logistiklösungen für die „Last Mile“ und die „Middle Mile“ treibt die Branche mit rasender Geschwindigkeit voran. Infolgedessen wird die Nachfrage nach leichten und mittelschweren Nutzfahrzeugen in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich jährlich um etwa 10 % steigen. Um von diesem Boom zu profitieren, müssen Hersteller Fahrzeuge bauen, die nicht nur mechanische Maschinen mit festem Verwendungszweck sind. Denken Sie zum Beispiel an die Anforderungen verschiedener Dienstleistungssegmente. Ein Lieferwagen benötigt möglicherweise einen klimatisierten Bereich für verderbliche Waren. Gleichzeitig erfordert ein Personentransfer verbesserte Sicherheits- und Komfortmerkmale. Der Bedarf an hochgradig anpassungsfähigen Fahrzeuglösungen endet nicht am Ende der Produktionslinie. Flottenkunden verlangen einen flexiblen Zugriff auf Fahrzeugdaten, um vorausschauende Wartung, Fahrersicherheit und eine auf ihre individuellen Geschäftsziele zugeschnittene Leistung zu gewährleisten. Diese wachsende Komplexität bedeutet, dass herkömmliche, auf einen einzigen Zweck ausgerichtete Fahrzeugkonzepte und Dienstleistungen nicht mehr mithalten können. Nutzfahrzeughersteller müssen ihre Fahrzeuge als softwaregesteuerte Plattformen konzipieren, die sich schnell und kosteneffizient an vielfältige Kunden- und Flottenanforderungen anpassen lassen.

02:12 Drei wichtige Zutaten

SANJAY: Lassen Sie uns nun die drei Schlüsselkomponenten näher betrachten, die die Software-Revolution bei Nutzfahrzeugen vorantreiben können. Erstens: per Software konfigurierbare Fahrzeugnetzwerke. Der Aufbau gemeinsamer Plattformen, die sich auf derselben Produktionslinie schnell konfigurieren lassen, um unterschiedliche Transport- und Logistikaufgaben zu unterstützen, beginnt mit flexiblen und per Software konfigurierbaren Fahrzeugnetzwerken. Ethernet- und IP-basierte Netzwerktechnologien ermöglichten eine schnelle Anpassung der E/E-Architektur des Fahrzeugs, um eine ständig wachsende Auswahl an Sensoren, Aktuatoren und Aftermarket-Geräten zu unterstützen, sodass dieselbe Plattform sowohl Lebensmittellieferungen als auch die Beförderung von Passagieren ermöglichen kann. Zweitens: modulare Anwendungen und Dienste. Das Fahrzeugdesign muss vielfältige Funktionen und Anwendungen im Fahrzeug auf gemeinsamen Plattformen ermöglichen – von Apps zur Ladungsüberwachung auf dem Display des digitalen Cockpits bis hin zu personalisierten Komfort- und Sicherheitsfunktionen für den Fahrer. OEMs können auch nach dem Verkauf des Fahrzeugs maßgeschneiderte Funktionen anbieten, die spezifischen Kundenbedürfnissen entsprechen, indem sie serviceorientierte Architekturen, Microservices und Low-Code- oder sogar No-Code-Software-Orchestrierung zur Anpassung der Fahrzeugfunktionen nutzen. Flottenbetreiber rüsten ihre Fahrzeuge häufig mit einsatzspezifischen Sensoren, Aktuatoren und Elektronik nach. Ein flexibles Netzwerk und eine modulare Softwarearchitektur sorgen dafür, dass solche Ergänzungen nahtloser in das Fahrzeug integriert werden können. Und drittens: dynamisches Datenmanagement und Datenerfassung. Heutige Fahrzeuge generieren eine unglaubliche Datenmenge aus verschiedenen Sensoren und Systemen. Daten, die für Echtzeitdiagnosen, vorausschauende Wartung und Leistungsoptimierung genutzt werden können. Vielen aktuellen Telematiklösungen von OEMs für Flotten fehlt jedoch die Flexibilität, maßgeschneiderte, umsetzbare Erkenntnisse zu liefern, die den individuellen Anforderungen einzelner Flotten oder Kundensegmente gerecht werden. Ein Besitzer einer kleinen Flotte möchte möglicherweise die tägliche Fahrzeugnutzung und den Kraftstoffverbrauch verfolgen. Im Gegensatz dazu möchte ein nationaler Logistikdienstleister möglicherweise unregelmäßige Drehzahlschwankungen erkennen, um potenzielle Motorausfälle vorherzusagen. Um den unterschiedlichen Anforderungen des Flottenmanagements gerecht zu werden, müssen OEMs eine dynamische Datenmanagementstrategie verfolgen, die einen detaillierten, ereignisgesteuerten und hochgradig konfigurierbaren Zugriff auf Fahrzeugdaten ermöglicht.

04:31 Fazit

SANJAY: Das war’s also. Diese drei Elemente gehören zu den wesentlichen Bestandteilen der Software-Infrastruktur, die es Herstellern ermöglichen, anpassungsfähige und kosteneffiziente Fahrzeugplattformen zu entwickeln, um dem Wachstum und der Vielfalt neuer Transport- und Logistikanwendungen gerecht zu werden. Außerdem versetzen sie OEMs in die Lage, einen größeren Anteil am Umsatz mit digitalen After-Sales-Dienstleistungen für den Flottenbetrieb zu erzielen. Um einen detaillierteren Einblick in diese Trends und Technologien zu erhalten, laden Sie unser aktuelles Whitepaper unter sonatus.com herunter. Vielen Dank für Ihr Interesse, und wir freuen uns darauf, den Dialog darüber fortzusetzen, wie die SDV-Technologie die Zukunft der privaten und gewerblichen Mobilität vorantreibt.

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