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Weißbuch

Die Zukunft der Nutzfahrzeuge ist softwaregesteuert

Die Nutzfahrzeugbranche steht vor einem revolutionären Wandel. Angesichts gesetzlicher Vorgaben zur Elektrifizierung, des boomenden E-Commerce-Sektors und des starken Anstiegs bei Hauslieferungen und Shared-Mobility-Diensten verändert sich die Branche rasant. Die weltweite Nachfrage nach leichten Nutzfahrzeugen (LCVs) wird voraussichtlich sprunghaft ansteigen: Prognosen zufolge wird der Markt von 161 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 auf beeindruckende 341 Milliarden US-Dollar im Jahr 2032 wachsen, was einer robusten durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 9,8 % entspricht. Ebenso wird für die Nachfrage nach „Middle-Mile“-Lieferfahrzeugen, wie beispielsweise Kastenwagen, ein deutliches Wachstum erwartet: Sie soll zwischen 2024 und 2028 von 113,42 Milliarden US-Dollar auf 183 Milliarden US-Dollar ansteigen und dabei eine bemerkenswerte durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 10,3 % erreichen.

Nutzfahrzeughersteller müssen jedoch flexibel und effizient sein, um von diesem Boom im Transport- und Logistiksektor profitieren zu können.

Laden Sie dieses Whitepaper herunter und erfahren Sie, wie OEMs Technologien für softwaredefinierte Fahrzeuge (SDV) nutzen können, um:

  • Den besonderen Anforderungen einzelner Kundensegmente gerecht werden
  • Den betrieblichen Anforderungen verschiedener Flottentypen gerecht werden
  • Nahtlose Integration von Aftermarket-Armaturen ermöglichen

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Häufig gestellte Fragen

Der Wandel wird in erster Linie durch einen beispiellosen Boom im Transport- und Logistiksektor vorangetrieben, der durch das Wachstum des E-Commerce und der Hauslieferdienste angeheizt wird.
- Marktwachstum: Der weltweite Markt für leichte Nutzfahrzeuge (LCVs) wird sich voraussichtlich mehr als verdoppeln und von 161 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 auf 341 Milliarden US-Dollar bis 2032 anwachsen. Ebenso wird erwartet, dass der Markt für „Middle-Mile“-Lieferfahrzeuge bis 2028 ein Volumen von 183 Milliarden US-Dollar erreichen wird.
- Bedarf an Flexibilität: Herkömmliche, statische Fahrzeugarchitekturen können die vielfältigen Anforderungen dieses expandierenden Marktes – von klimatisierten Lebensmittellieferwagen bis hin zu Personenshuttles – ohne kostspielige und komplexe Umbauten nicht effizient erfüllen. SDVs bieten die digitale Flexibilität, eine einzige Plattform an diese unterschiedlichen Anwendungsfälle anzupassen.

Das Whitepaper identifiziert drei wesentliche Technologien, die statische Hardwaresysteme durch dynamische, softwaregesteuerte Architekturen ersetzen:
- Softwarekonfigurierbare Fahrzeugnetzwerke: Durch den Umstieg auf Ethernet-basierte Netzwerke können OEMs die Konnektivität schnell konfigurieren, wodurch die Komplexität der Verkabelung reduziert und das Hinzufügen oder Ändern von Sensoren und Modulen vereinfacht wird.
- Modulare Anwendungen und Dienste: Technologien wie die serviceorientierte Architektur (SOA), Container und Microservices ermöglichen die Entwicklung und Aktualisierung von Funktionen unabhängig von der Hardware. Dies ermöglicht eine domänenübergreifende Orchestrierung, wie beispielsweise die Verknüpfung von Karosseriesteuerungen mit Sicherheitssystemen.
- Dynamisches Datenmanagement: Dabei werden fahrzeugweite Daten normalisiert, um eine „ereignisgesteuerte“ Erfassung zu ermöglichen. Anstatt einfach alles zu protokollieren, kann das System so konfiguriert werden, dass es bestimmte Daten auf der Grundlage von Echtzeitbedingungen intelligent erfasst, was für die vorausschauende Wartung und Flottendienste von entscheidender Bedeutung ist.

Die Integration von Nachrüstgeräten (Aftermarket-Ausstattung) stellt derzeit eine komplexe und kostspielige Herausforderung für Flottenbetreiber dar, die ihre Fahrzeuge häufig mit speziellen Sensoren, Telematik- oder Ladesystemen ausstatten.
- Plug-and-Play-Integration: Eine SDV-Architektur vereinfacht dies, indem sie die nahtlose Integration von Nachrüstgeräten in das bestehende digitale Ökosystem des Fahrzeugs ermöglicht.
- Beispiel aus der Praxis: Anstelle eines eigenständigen Systems könnte eine Flotte Anhängersensoren problemlos direkt in das In-Vehicle-Infotainment-System (IVI) des Fahrzeugs integrieren, wodurch Fahrer sofort Einblick in die Anhängerladung, den Reifendruck und den Bremsstatus erhalten, ohne dass separate, sperrige Displays erforderlich sind.

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