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Fallstudie

MOTER & Sonatus– Fahrsicherheit am Limit


-Systeme im Fahrzeug verändern die Insurtech-Branche AI

Diese Fallstudie verdeutlicht, wie MOTER Technologies mit der Sonatus AI „Director“-Plattform zusammengearbeitet hat, um fortschrittliche Modelle zur Fahrerrisikobewertung direkt in Fahrzeuge zu integrieren.

Diese Zusammenarbeit ermöglicht ein dynamisches, personalisiertes Versicherungsmodell, das über traditionelle Faktoren wie Alter oder Postleitzahl hinausgeht und den Fokus auf das tatsächliche Fahrverhalten.

Erfahren Sie, wie MOTER und „ Sonatus “ vernetzte Fahrzeuge von Grund auf sicherer und versicherbarer machen, indem sie:

    • Umfassendere Daten: Zugriff auf hochpräzise Fahrzeugsensordaten und nicht-traditionelle Indikatoren wie den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und die Ablenkung des Fahrers.
    • Echtzeit-Coaching: Ermöglicht eine kontinuierliche Risikobewertung und individuelles Fahrer-Feedback, ohne auf eine ständige Cloud-Verbindung angewiesen zu sein.
    • Sicherheit und Datenschutz: Nutzt die containerisierte Ausführung zum Schutz proprietärer Algorithmen und speichert sensible Verhaltensdaten im Fahrzeug, was die Einhaltung der DSGVO/CPRA unterstützt.
    • Kosteneinsparungen: Reduziert die Kosten für Datenübertragung und Cloud-Verarbeitung bei OEMs durch die Ausführung von Modellen am Edge.
    • Skalierbarkeit:Sonatus bietet ein einheitliches, flexibles Bereitstellungs-Framework für die schnelle Integration über verschiedene Fahrzeugbaureihen und Steuergeräteumgebungen hinweg.

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Häufig gestellte Fragen

Herkömmliche UBI-Systeme basieren auf OBD-Dongles oder Smartphone-Apps, die beide erhebliche Mängel aufweisen. Dongles sind kostspielig, bei verschiedenen Fahrzeugtypen unzuverlässig und können andere Systeme stören. Smartphone-Apps sind oft ungenau, haben Schwierigkeiten, zwischen Fahrern und Beifahrern zu unterscheiden, und weisen Probleme hinsichtlich der Datenzuverlässigkeit auf, wenn Nutzer die Berechtigungen widerrufen.

Im Gegensatz dazu ist die Lösung von MOTER direkt in das Betriebssystem des Fahrzeugs integriert. Sie nutzt hochpräzise Sensordaten, um nicht nur die Fahrmechanik (Geschwindigkeit, Bremsverhalten), sondern auch entscheidende Kontextfaktoren zu analysieren, wie zum Beispiel:
- Verkehrsbedingungen und Ampelsignale.
- Anwesenheit von Fußgängern und Sicherheitsabstände.
- Ablenkungsgrad des Fahrers und Häufigkeit von Spurwechseln.

Der „ Sonatus “AI Director ist die technische Grundlage, die es ermöglicht, die fortschrittlichen Risikomodelle von MOTER direkt auf der vorhandenen Hardware des Fahrzeugs („am Rand“) statt in der Cloud auszuführen. Er löst entscheidende Integrationsherausforderungen durch folgende Funktionen:
- Sichere Ausführung: Eine containerisierte Laufzeitumgebung, die die proprietären Algorithmen von MOTER und sensible Fahrerdaten schützt.
- Standardisierter Zugriff: Ein einheitlicher Satz von APIs, der es der Software ermöglicht, problemlos auf vielfältige Fahrzeugdatensignale über verschiedene OEM-Plattformen hinweg zuzugreifen.
- Hardware-Flexibilität: Die Möglichkeit, Modelle auf verschiedenen ECU-Typen einzusetzen, ohne dass für jedes neue Fahrzeugprogramm eine kostspielige kundenspezifische Integration erforderlich ist.

Durch die Verlagerung der Risikobewertung aus der Cloud auf die Fahrzeugperipherie erschließen sich OEMs mehrere strategische und operative Vorteile:
- Neue Einnahmequellen: Dies schafft Möglichkeiten für „differenzierte Versicherungs- und Flottendienstleistungen“, wodurch OEMs ihren Kunden direkt integrierte Versicherungsleistungen und fortschrittliches Fahrcoaching anbieten können.
- Kostensenkung: Die lokale Datenverarbeitung reduziert das zu übertragende Telematikdatenvolumen erheblich und senkt so die Kosten für Kommunikation und Cloud-Verarbeitung.
- Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: Die „Privacy-by-Design“-Architektur hält sensible Verhaltensdaten im Fahrzeug und vereinfacht so die Einhaltung strenger Vorschriften wie der DSGVO und des CPRA.
Schnelle Skalierbarkeit: Das einheitliche Software-Framework ermöglicht es OEMs, diese Funktionen „innerhalb von Tagen statt Monaten“ über mehrere Fahrzeugbaureihen hinweg bereitzustellen.

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