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Branchentrends

Bieten Sie der breiten Masse individuelle Fahrerlebnisse

15. November 2023

Verbraucher erwarten heute von ihren digitalen Geräten – seien es Smartphones, Computer, Smart-Home-Geräte oder Smartwatches –, dass diese ihnen personalisierte Erlebnisse bieten. Nehmen wir zum Beispiel unsere Smart-Home-Geräte, die automatisch den Wecker ausschalten, das Garagentor öffnen, den Thermostat einstellen und das Licht einschalten können, sobald wir uns unserem Zuhause nähern. Ermöglicht werden diese Aktionen durch die Flexibilität der Software und die benutzerfreundliche Programmierbarkeit von Automatisierungsroutinen nach dem Prinzip „Wenn-dann“.   

Da Fahrzeuge immer stärker digitalisiert und vernetzt werden, ist es unvermeidlich, dass Verbraucher eine ähnliche Flexibilität und Personalisierung auch von ihren Fahrzeugen erwarten –tatsächlich geben 56 % an, dass personalisierte Erlebnisse die Markentreue stärken. Doch während einige Luxusmarken beginnen, solche Funktionen zu integrieren, werden die Kosten und die Komplexität der Integration dieser Funktionen in die aktuellen Fahrzeugarchitekturen dafür sorgen, dass sie für den breiten Markt unerreichbar bleiben. Das ändert sich mit dem Übergang zu softwaredefinierten Fahrzeugen, bei denen es nun möglich ist, personalisierte Erlebnisse schnell und kosteneffizient für alle Fahrzeuge bereitzustellen.

Mehr als nur Sport, Komfort und Umweltfreundlichkeit – neue Fahrmodi vorstellen

In einem kürzlich geführten Gespräch mit einem Produktmanager für Fahrzeuge haben wir Ideen erörtert, wie Fahrer personalisierte Fahrmodi definieren können, die über die Standard-Einstellungen „Komfort“, „Eco“ und „Sport“ hinausgehen. Diese Einstellungen wären kontextsensitiv und würden das Fahrzeug automatisch an ein bestimmtes Fahrszenario anpassen. Stellen Sie sich einen „Autobahnmodus“ vor, den ein Fahrer über die Begleit-App des Automobilherstellers individuell anpassen kann, um das Fahrzeug automatisch für ein entspannteres Fahrerlebnis zu konfigurieren, sobald die adaptive Geschwindigkeitsregelung aktiviert ist. Ausgelöst durch dieses Ereignis wird eine automatisierte Routine gestartet, und es erfolgt eine Reihe personalisierter Anpassungen: Die Sitze werden so verstellt, dass sie eine entspannte Sitzhaltung unterstützen, die Audioeinstellungen werden für Musik optimiert, eine Playlist für die Autofahrt wird in die Warteschlange gestellt und die Ambientebeleuchtung wird auf ein sanftes Leuchten gedimmt. 

Nutzen Sie das Potenzial von Software, um schnell Innovationen voranzutreiben 

Die Produktmanagerin beklagte, dass die Einführung eines solchen Modus aufgrund der starren traditionellen Fahrzeugarchitekturen in der Regel über ein Jahr an Entwicklungs-, Integrations- und Testzeit in Anspruch nehmen würde, wodurch ihre großartigen Ideen auf zukünftige Modelle beschränkt blieben. 

Eine softwareorientierte, intelligente Fahrzeugarchitektur in Kombination mit den richtigen Software-Lösungen für das Fahrzeug und die Cloud ermöglicht es den Ingenieuren der Erstausrüster, bestehende Fahrzeugfunktionen so zu koordinieren, dass zu jedem Zeitpunkt im Lebenszyklus des Fahrzeugs neue Funktionen geschaffen werden können. Durch den Einsatz einer Logik nach dem Prinzip „Wenn-dann“ können Automobilhersteller neue, nahtlos ineinandergreifende Fahrerlebnisse bereitstellen, ohne dass komplexe Programmierarbeiten erforderlich sind. Und das innerhalb von Tagen und Wochen statt Jahren. Es ist möglich, neue Erlebnisse wie den „Highway-Modus“ zu entwickeln, indem bereits im Fahrzeug vorhandene elektronische Funktionen wie Fahrmodi, Lenkung, Federung, elektrisch verstellbare Sitze, Klimatisierung und Ambientebeleuchtung – um nur einige zu nennen – integriert werden. 

Und die Innovationsmöglichkeiten sind grenzenlos.  Indem sie das Potenzial von Software und fahrzeugweiter Koordination ausschöpfen, sind Automobilhersteller bei der Entwicklung kontextbezogener Funktionen, die auf individuelle Bedürfnisse und Vorlieben zugeschnitten sind, nur durch ihre Vorstellungskraft begrenzt. Man denke beispielsweise an einen „Mietmodus“, der es Betreibern von Mietwagenflotten ermöglicht, die Geschwindigkeit zu begrenzen und Geofences festzulegen, innerhalb derer ein Mieter fahren darf. Oder stellen Sie sich ein Szenario vor, in dem ein Fahrzeug eine Wetterwarnung nutzt, die einen kalten Morgen vorhersagt, um den Innenraum 15 Minuten vor Beginn der üblichen Pendelzeit des Fahrers vorzuheizen. 

Die Zukunft der Fahrzeugindividualisierung ist da

Die Automobilhersteller sind sehr daran interessiert, genau die Art von Personalisierung und kontinuierlichen Innovationen anzubieten, die Kunden mittlerweile von ihren digitalen Geräten erwarten. Durch den Einsatz der richtigen SDV-Lösungen (Software-Defined Vehicle) können Erstausrüster dieses Ziel kostengünstig und effizient erreichen, sodass alle Fahrzeuge – nicht nur Luxusmodelle – zu jedem Zeitpunkt ihres Lebenszyklus neue und personalisierte Erlebnisse bieten.

Erfahren Sie, wie Sonatus Automator Automobilherstellern dabei hilft, während der gesamten Lebensdauer eines Fahrzeugs kontinuierlich neue und personalisierte Funktionen hinzuzufügen, sowie weitere Anwendungsfälle , die von unseren Produkten unterstützt werden.

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