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Weißbuch

Der Weg zu softwaregesteuerten Fahrzeugen

Die Entwicklung hin zum softwaregesteuerten Fahrzeug hat gerade erst begonnen

Software-definierte Fahrzeuge sind in der Automobilindustrie zu einem immer aktuelleren Thema geworden, da die Erstausrüster darum wetteifern, ihren Wettbewerbsvorteil durch den Einsatz fortschrittlicher Fahrzeugtechnologien auszubauen, die die Zukunft der Mobilität, wie wir sie kennen, verändern werden. Wir laden Sie ein, mehr über einige der wichtigsten Faktoren zu erfahren, die den Weg der Branche hin zu software-definierten Fahrzeugen beeinflussen, darunter:

  • Was macht ein Fahrzeug „softwaredefiniert“ und welchen Weg beschreiten die Automobilhersteller, um softwaredefinierte Fahrzeuge Wirklichkeit werden zu lassen?
  • Fortschritte bei der Aktualisierung der Fahrzeugsoftware und der Erweiterung um neue Funktionen mittels OTA-Updates.
  • Das Dilemma „Selbst entwickeln oder kaufen“, mit dem OEMs bei der Entwicklung neuer Fahrzeugsoftwarearchitekturen konfrontiert sind.

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Häufig gestellte Fragen

Die Branche stellt auf SDVs um, um der überwältigenden Komplexität und den hohen Kosten der modernen Fahrzeugentwicklung zu begegnen und gleichzeitig die Nachfrage der Verbraucher nach kontinuierlicher Innovation zu befriedigen. Zu den wichtigsten Treiber gehören:
- Zukunftssicherheit: Herkömmliche, hardwareorientierte Architekturen sind starr. SDVs ermöglichen es den OEMs, Fahrzeuge während ihres gesamten Lebenszyklus von mehr als sieben Jahren kontinuierlich zu aktualisieren, wodurch sie relevant bleiben und eine Veralterung vermieden wird.
- Neue Einnahmequellen: SDVs ermöglichen abonnementbasierte Modelle für Funktionen wie fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme, Infotainment und Leistungssteigerungen und schaffen so neue Gewinnquellen über den ursprünglichen Fahrzeugverkauf hinaus.
- Effizienz: Die Entkopplung von Software und Hardware ermöglicht parallele Entwicklungszyklen, wodurch die Markteinführungszeit erheblich verkürzt und die Entwicklungskosten gesenkt werden.

5G wird als „Game Changer“ bezeichnet, der vernetzte Dienste durch größere Bandbreite, höhere Geschwindigkeiten und geringere Latenz im Vergleich zu 4G erheblich beschleunigt. Diese verbesserte Konnektivität ermöglicht:
- Massive Datenübertragung: Sie unterstützt den bidirektionalen Fluss von Terabytes an Daten, was für Echtzeitanalysen und die Monetarisierung von Fahrzeugdaten unerlässlich ist.
- Umfangreiche Updates: Es ermöglicht groß angelegte Over-The-Air-Software-Updates (OTA), wodurch tiefgreifende Systemverbesserungen statt nur oberflächlicher Änderungen möglich werden.
- Echtzeit-V2X: Es ermöglicht Echtzeit-V2X-Dienste (Vehicle-to-Everything), die für fortschrittliche Sicherheitsfunktionen und autonomes Fahren von entscheidender Bedeutung sind.

Das Whitepaper schlägt einen ausgewogenen „Build-and-Buy“-Ansatz vor. Zwar streben viele OEMs die Entwicklung eigener Software an, um ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, doch der Versuch, den gesamten Stack (Betriebssystem, Middleware, Cloud-Infrastruktur usw.) selbst aufzubauen, birgt die Gefahr, dass sie sich von ihren Kernkompetenzen entfernen und die Kosten in die Höhe treiben.
- Empfehlung: OEMs sollten ihre interne Entwicklung auf Differenzierungsmerkmale konzentrieren – also auf Funktionen, die ihr Markenerlebnis prägen.
- Partnerschaften: Bei nicht differenzierenden, aber kritischen Technologien (wie Cloud-Infrastruktur, Konnektivität und Middleware) sollten OEMs Partnerschaften mit spezialisierten Softwareanbietern eingehen, die innovative, komplementäre Lösungen anbieten können, mit denen sich die technologische Lücke schneller schließen lässt.

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