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Weißbuch

Das Potenzial von In-Vehicle-Edge erschließen AI

Edge- AI s verändern die Automobilbranche grundlegend – sind Sie bereit?

In diesem Whitepaper erläutert „ Sonatus “, wie Technologien für softwaregesteuerte Fahrzeuge (Software-Defined Vehicle, SDV) die Echtzeit- AI im Fahrzeug ermöglichen – und so intelligentere, sicherere und effizientere Fahrzeuge schaffen, die über das autonome Fahren hinausgehen.

Was Sie lernen werden:

  • Warum die cloudbasierte „ AI “ für Echtzeit-Fahrzeugintelligenz nicht mehr ausreicht
  • Wichtige Veränderungen in der Infrastruktur: SDV-Architekturen, containerisierte Rechenkapazitäten, flexible und schnelle Netzwerke sowie serviceorientierter Datenzugriff
  • Warum automobilbranche-spezifische „ AI “- und MLOps-Toolchains benötigt werden
  • Wie Edge- AI s Anwendungsfälle wie vorausschauende Diagnose, adaptive Energieoptimierung und personalisierte Erlebnisse im Fahrzeuginnenraum ermöglichen
  • Praktische Einblicke in den Aufbau einer skalierbaren, sicheren „ AI “-Grundlage in Serienfahrzeugen
  • Wie „ Sonatus “-Lösungen den Einsatz von Edge- AI n bereits heute ermöglichen

Für wen ist dieses Buch gedacht:

  • Entscheidungsträger bei Automobilherstellern und Tier-1-Zulieferern
  • Technologiearchitekten und Plattformleiter
  • Führungskräfte im Bereich Innovation und Produktstrategie

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Häufig gestellte Fragen

Zwar bietet Cloud- AI immense Rechenleistung, stößt jedoch bei der Anwendung in Fahrzeugen auf erhebliche Einschränkungen, darunter Netzwerklatenz, zeitweise unterbrochene Verbindungen und hohe Kosten für die Datenübertragung. Im Gegensatz dazu bietet Edge- AI mehrere deutliche Vorteile:
- Echtzeit-Reaktionsfähigkeit: Durch die lokale Datenverarbeitung ermöglicht Edge- AI eine Entscheidungsfindung mit extrem geringer Latenz, was für Sicherheit und Leistung unerlässlich ist – selbst wenn das Fahrzeug kein Internetsignal hat.
- Kosteneffizienz: Die lokale Ausführung reduziert die Betriebskosten erheblich, die durch das kontinuierliche Hochladen großer Datenmengen zur Verarbeitung in die Cloud entstehen.
- Datenschutz und Sicherheit: Die Speicherung sensibler Nutzer- und Fahrzeugdaten im Fahrzeug selbst verbessert den Datenschutz und hilft Automobilherstellern, neue Vorschriften zur Datenhoheit einzuhalten.

Die Umsetzung von Edge- AI n erfordert einen grundlegenden Wandel hin zu Software-Defined-Vehicle-Architekturen (SDV), die dynamische Arbeitslasten bewältigen können. Die drei wesentlichen Säulen sind:
- Hochleistungsnetzwerke: Fahrzeuge müssen von statischen CAN-Bussen auf Ethernet mit hoher Bandbreite und Software-Defined Networking (SDN) umsteigen. Dies ermöglicht eine dynamische Konfiguration von Datenströmen und nutzt Time-Sensitive Networking (TSN), um die Bandbreite für kritische AI Aufgaben zu gewährleisten.
- Konfigurierbare Rechenleistung: Automobilhersteller konsolidieren spezialisierte Steuergeräte zu universellen High-Performance-Computing-Steuergeräten (HPC). Diese nutzen Containerisierung und Virtualisierung, um „ AI “-Workloads voneinander zu isolieren, sodass mehrere Anwendungen sicher und ohne gegenseitige Beeinträchtigung auf gemeinsamer Hardware ausgeführt werden können.
- Intelligentes Datenmanagement: Eine serviceorientierte Architektur (SOA) und standardisierte Datenmodelle (wie COVESA VSS) sind erforderlich, um Fahrzeugsignale zu normalisieren und Datenproduzenten von Datenkonsumenten zu entkoppeln, sodass „ AI “-Modelle problemlos die spezifischen Daten abonnieren können, die sie benötigen.

Standard-ML-Toolchains gehen in der Regel von reichlich vorhandenen Cloud-Ressourcen und flexibler Hardware aus, was nicht mit den eingeschränkten Rahmenbedingungen in Automobilumgebungen vereinbar ist. Um die besonderen Herausforderungen zu bewältigen, sind spezialisierte Toolchains für den Automobilbereich erforderlich:
- Effiziente Datenerfassung: Im Gegensatz zur Cloud stammen die Trainingsdaten aus dem Fahrzeuginneren. Die Tools müssen in der Lage sein, anhand spezifischer Auslöser selektiv nur die relevantesten Daten zu erfassen, um Speicher- und Übertragungskosten zu minimieren.
- Ressourcenbewusste Optimierung: Modelle müssen für kosteneffiziente Steuergeräte (ECUs) optimiert werden, wobei Techniken wie Quantisierung und Pruning zum Einsatz kommen, um sicherzustellen, dass sie innerhalb strenger Leistungs- und thermischer Grenzen gut funktionieren.
- Lokale Vorverarbeitung: Da die Datenaufbereitung nicht in der Cloud erfolgen kann, muss die Deployment-Toolchain die gesamte erforderliche Vorverarbeitungslogik direkt mit dem Modell bündeln, um rohe Fahrzeugsignale in verwertbare Eingaben umzuwandeln.

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